10. 03.2021

Aktualisierung zur “Corona” Anlagennutzung des Reit- und Fahrvereins Taufkirchen e.V.

Von |2021-03-10T17:32:46+01:0010. März 2021|

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Reitfreunde,

Stand 09.03.2021 – 15.00 Uhr

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat soeben folgende Neuerung bzgl. Reitsport/Reitunterricht veröffentlicht:

 Was gilt für die Ausübung von Reitsport einschließlich Reitunterricht ? (akt. 09.03.2021)
Siehe PDF – bitte hier klicken

Abgrenzung Reitsport / Bewegung von Pferden aus Gründen des Tierwohls (akt. 09.03.2021)
Die Versorgung, Pflege und Bewegung der Tiere muss aus Gründen des Tierwohls gewährleistet sein. Pferdebesitzer oder von ihnen Beauftragte dürfen für die gebotene Bewegung der Pferde (Reiten, Bodenarbeit, Longieren usw.) auch Reithallen nutzen.
Beim Bewegen der Pferde ist die Anzahl der Pferde in der Halle oder auf dem Reitplatz, die sich gleichzeitig dort befinden, zu begrenzen. Als Orientierungswert können hier 200 m² pro Pferd unter Einhaltung des Mindestabstands herangezogen werden. Sämtliches soziales Miteinander der Reiter ist zu vermeiden (z. B. Schließen des sogenannten Reiterstübchens).
Was gilt für Reittherapie? (akt. 09.03.2021)
In ansonsten nach § 10 Abs. 3 der 12. BayIfSMV geschlossenen Sportstätten ist das Training in kontaktfreier Durchführung ohne Verwendung von Sporthilfsmitteln unter Beachtung der jeweils aktuell gültigen Kontaktbeschränkungen möglich, sofern aufgrund einer erforderlichen ärztlichen Verordnung medizinische, therapeutische oder pflegerische Leistungen im Sinne des § 12 Abs. 3 der 12. BayIfSMV erbracht werden.
Falls eine Reittherapie also ärztlich verordnet werden würde, wäre sie unter den oben genannten Bedingungen möglich. Therapeutische beziehungsweise heilkundliche Maßnahmen dürfen nur durch denjenigen ausgeübt werden, der die Erlaubnis zur Ausübung von Heilkunde besitzt.

Details finden Sie hier: https://www.stmelf.bayern.de/coronavirus

Quelle: Coronavirus – Wichtige Informationen – StMELF (bayern.de)

Somit gilt für unsere Reitanlage:
– Personen mit Krankheitssymptomen dürfen die Reitanlage weiterhin nicht betreten
– Zutritt zur Anlage haben nur Personen, die für die Bewegung/Betreuung der Pferde notwendig sind.
Unterricht ist gemäß der Bestimmungen wieder erlaubt.
– es sind keine Grüppchenbildung auf der Reitanlage und keine Zuschauer in der Reithalle zulässig!!!
Bitte unbedingt beachten, da weiterhin Kontrollen stattfinden und wir, nur weil sich einige nicht daran halten, im Zweifel ein generelles Hallen-/Anlagenverbot oder dieses eben für einzelne Anlagennutzer aussprechen müssten.
– Wenn in der Halle Pferde bewegt werden müssen, gilt für unsere Hallengröße somit mit max. 6 Pferden gleichzeitig.
Ansonsten muss unbedingt auf die Plätze ausgewichen werden. Bei der Größe unserer Plätze sollte genug Ausweichfläche zur Einhaltung der Regeln vorhanden sein.
– Unmittelbar nach dem Betreten der Anlage ist auf direktem Wege der Sanitärbereich aufzusuchen, um die Hände gründlich zu waschen, bevor weitere Gegenstände wie z.B. Besen, Schubkarren etc. angefasst werden.
Eine Einschreibung bei Betreten der Anlage mit oder ohne Pferd ins Hallen- bzw. Platzbuch ist verpflichtend, da wir nachvollziehen können müssen, wer sich wann auf der Anlage aufgehalten hat, bitte ab sofort mit dem Grund des Aufenthalts, z.B. “Pferd bewegen” oder “helfende Begleitperson von…” – bitte hier darauf achten, dass am Boden befindliche helfende Personen in der Halle einen Mundschutz zu tragen haben!
Ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern zu anderen Personen in der Anlage ist bei jeglichen Tätigkeiten rund um die Betreuung der Pferde einzuhalten. Der Mindestabstand muss auch in anderen Räumen der Anlage eingehalten werden. Ebenso ist das Tragen von Mundschutz in geschlossenen Räumlichkeiten  weiterhin verpflichtend, ebenso im Freien wenn der Mindestabstand von 1,5 – 2 m nicht eingehalten werden kann
– Die Vor- und Nachbereitung der Pferde muss mit entsprechenden räumlichen Abständen der Menschen/Pferde voneinander erfolgen.
– Das Stüberl der Reitanlage bleibt weiterhin geschlossen.
– Die allgemeinen Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz sind zu jeder Zeit einzuhalten.

Die Vorstandschaft

3. 10.2020

Zusammenfassung: WBO/LPO Turnier 19./20. September 2020 auf der Reitanlage des Reit- und Fahrverein Taufkirchen/Vils e.V.

Von |2021-03-10T12:51:06+01:003. Oktober 2020|

WBO/LPO Turnier 19./20. September 2020 auf der Reitanlage des Reit- und Fahrverein Taufkirchen/Vils e.V.

von Kathy Hörmann (Turnierleitung)…:

Lieber spät als gar nicht, noch eine kurze Zusammenfassung zu unserem Herbstturnier auf der Anlage des RFV Taufkirchen/Vils.
Trotz Corona hatte sich die Vorstandschaft dazu durchgerungen nochmal ein Turnier zu veranstalten. Unsere Juni-Events waren ja in der Dressur und im Springen bis zur schweren Klasse ausgeschrieben. Im September aber war  unser Ziel den Jugendlichen, Amateuren und Nachwuchssportlern ein Plattform zu bieten, um ihr Können zu zeigen.  Sie sollten auch in diesem schwierigen Jahr die Möglichkeit bekommen unter Top-Bedingungen auf einem großen Platz an einem Turnier teilzunehmen. Die Resonanz auf das WBO Turnier war echt groß. 100 %  Startbereitschaft und 13 Kindern in der Ponyführzügelklasse! zeigten, dass der Breitensport oft zu kurz kommt und es zu wenige Turniere für Kinder und Späteinsteiger gibt. Prüfungen der Schweren Klasse sind natürlich prestigehaltig, aber genauso wichtig ist es, den Breitensport und die Amateure und Kinder zu fördern. Denn die sind es, die in den nächsten Jahren auch dazu beitragen werden, dass der bayrische Turniersport nicht ausstirbt. Meiner Meinung nach, haben vor allem Vereine in den Grenzgebieten zu Österreich echt eine Aufgabe vor sich. Die Turniere im benachbarten Ausland sind top organisiert mit Bedingungen wie man es sich nur erträumen lassen kann – man kann gefühlt von März bis Oktober immer Turnier reiten ohne bürokratischen Aufwand. Ich denke, in Bayern sollte man die nächsten Jahre auch einiges umstrukturieren und vereinfachen, denn sonst sterben ländliche Turniere mangels Teilnehmer schlicht- und einfach aus. Obwohl unser Turnier auch am LPO Sonntag gut besucht war, haben selbst wir die Konkurrenz an diesem Wochenende gespürt. Was mir auch noch Sorgen macht ist, dass immer alle nach Turnieren schreien und jeder los will, aber selbst für einen so großen Reitverein wie uns, wird es immer schwieriger Helfer zu finden. Klar hat alles reibungslos geklappt, aber gefühlt sind es nur eine Hand voll Leute auf die man sich WIRKLICH verlassen kann.  Ich veranstalte wirklich gerne Turniere aber alleine als Turnierleitung kann man es auch nicht umsetzen. Also liebe Reiter: wenn ihr auf Turniere wollt, dann denkt auch daran eure Heimatvereine bei Veranstaltungen zu unterstützen, denn wenn man anfangen muss Personal zu bezahlen, wird es eigentlich unmöglich ein Turnier zu veranstalten 😉 Ehrenamt ist nicht nicht bezahlt, es ist Arbeit die unbezahlbar ist. In diesem Sinne bis zum nächsten Jahr, das hoffentlich weniger aufregend wird.?

20. 08.2020

Gelungene Premiere der „Worker“ beim RuFV Taufkirchen/Vils e.V.

Von |2020-10-21T00:22:59+02:0020. August 2020|

Über die Landesgrenzen bekannt sind seit Jahrzehnten die Turniere des ländlichen Reit-und Fahrverein Taufkirchen/Vils im Dressur und Springreiten – die großen Plätze mit den gepflegten Reitböden bieten stets optimale Bedingungen für Pferd und Reiter. Offen zeigte sich der Verein am Samstag gegenüber einer neuen Reitdisziplin und lud die „Worker“ zu einem eintägigen Kurs. (ua)

Grundsätzlich gibt es vier Disziplinen in der Working Equitation: die Dressur, den Stiltrail, den Speedtrail und die Rinderarbeit. Der Schnupperkurs fand in der Disziplin Stil-Trail statt. Organisiert hat diesen Kurs Birgit Gehard, die sich seit einiger Zeit mit dieser Reit- und Arbeitsweise beschäftigt und selbst erfolgreich am Kurs teil nahm. In Vierergruppen hatten die 16 Teilnehmer 15 Hindernisse zu bewältigen. Pferde aller Rassen, Warmblüter, Spanier Quaterhorses und ein Norweger waren auf dem Platz und stellten sich den kniffligen Aufgaben. Die Teilnehmer staunten nicht schlecht, aber „das hier ist nur angewandte Dressur“, so die Pferdewirtschaftsmeisterin Ramona Seifert vom Gut Haslach, die zusammen mit Cora Welsch den Kurs leitete und die Reiter/Pferdepaare professionell durch den Parcours führte. So galt es zum Beispiel im Slalom rückwärts oder im Galopp mit der Garoccha in der Hand einen Ring zu treffen.


Der Parcours bestand ausschließlich aus Aufgaben, die besonders das Vertrauen, die Rittigkeit und die Gelassenheit der Pferde förderte. Die Stimmung war ausgelassen, der Spaß stand stets im Vordergrund und alle lobten die tolle Veranstaltung. Wer Interesse an der  spanischen Arbeitsreitweise hat, kann sich gerne mit dem Verein in Verbindung setzen. Denn darüber waren sich alle einig, es soll nicht nur beim „Schnuppern“ bleiben.

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