Über André Kühn

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5. 12.2020

Aktualisierung zur “Corona” Anlagennutzung des Reit- und Fahrvereins Taufkirchen e.V.

Von |2020-12-05T16:57:01+01:005. Dezember 2020|

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Reitfreunde,

mit dem Update vom 1.12.2020 (der 9. BayIfSMV) wurde der Reitunterricht auch unter freiem Himmel verboten. Ebenso ist die Nutzung von Reitplätzen, zusätzlich zu den Reithallen zur Ausübung von Reitsport oder Reitunterricht untersagt worden.

“Abgrenzung Reitsport / Bewegung von Pferden aus Gründen des Tierwohls:
Die Versorgung, Pflege und Bewegung der Tiere muss aus Gründen des Tierwohls gewährleistet sein. Pferdebesitzer oder von ihnen Beauftragte dürfen für die notwendige Bewegung der Pferde (Reiten, Bodenarbeit, Longieren usw.) auch Reithallen nutzen. Beim Bewegen der Pferde ist die Anzahl der Pferde in der Halle oder auf dem Reitplatz, die sich gleichzeitig dort befinden, zu begrenzen. Als Orientierungswert können hier 200 m² pro Pferd unter Einhaltung des Mindestabstands herangezogen werden. Sämtliches soziales Miteinander der Reiter ist zu vermeiden .”

Somit gilt für unsere Reitanlage:
– Personen mit Krankheitssymptomen dürfen die Reitanlage weiterhin nicht betreten
– Zutritt zur Anlage haben nur Personen, die für die Bewegung/Betreuung der Pferde notwendig sind.
Unterricht ist somit komplett verboten.
– es ist somit auch keine Grüppchenbildung auf der Reitanlage und erst recht keine Zuschauer in der Reithalle zulässig!!!
Bitte unbedingt beachten, da vermehrt Kontrollen stattfinden und wir, nur weil sich einige nicht daran halten, im Zweifel ein generelles Hallenverbot oder dieses eben für einzelne Hallennutzer aussprechen müssten.
– Wenn in der Halle Pferde bewegt werden müssen, gilt für unsere Hallengröße somit mit max. 6 Pferden gleichzeitig.
Ansonsten muss unbedingt auf die Plätze ausgewichen werden. Bei der Größe unserer Plätze sollte genug Ausweichfläche zur Einhaltung der Regeln vorhanden sein.
– Unmittelbar nach dem Betreten der Anlage ist auf direktem Wege der Sanitärbereich aufzusuchen, um die Hände gründlich zu waschen, bevor weitere Gegenstände wie z.B. Besen, Schubkarren etc. angefasst werden.
Eine Einschreibung bei Betreten der Anlage mit oder ohne Pferd ins Hallen- bzw. Platzbuch ist verpflichtend, da wir nachvollziehen können müssen, wer sich wann auf der Anlage aufgehalten hat, bitte ab sofort mit dem Grund des Aufenthalts, z.B. “Pferd bewegen” oder “helfende Begleitperson von…” – bitte hier darauf achten, dass am Boden befindliche helfende Personen in der Halle einen Mundschutz zu tragen haben!
Ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern zu anderen Personen in der Anlage ist bei jeglichen Tätigkeiten rund um die Betreuung der Pferde einzuhalten. Der Mindestabstand muss auch in anderen Räumen der Anlage eingehalten werden. Ebenso ist das Tragen von Mundschutz in geschlossenen Räumlichkeiten  weiterhin verpflichtend, ebenso im Freien wenn der Mindestabstand von 1,5 – 2 m nicht eingehalten werden kann
– Die Vor- und Nachbereitung der Pferde muss mit entsprechenden räumlichen Abständen der Menschen/Pferde voneinander erfolgen.
– Das Stüberl der Reitanlage bleibt weiterhin geschlossen.
– Die allgemeinen Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz sind zu jeder Zeit einzuhalten.

Die Vorstandschaft

3. 10.2020

Zusammenfassung: WBO/LPO Turnier 19./20. September 2020 auf der Reitanlage des Reit- und Fahrverein Taufkirchen/Vils e.V.

Von |2020-10-21T00:42:27+02:003. Oktober 2020|

WBO/LPO Turnier 19./20. September 2020 auf der Reitanlage des Reit- und Fahrverein Taufkirchen/Vils e.V.

von Kathy Hörmann (Turnierleitung)…:

Lieber spät als gar nicht, noch eine kurze Zusammenfassung zu unserem Herbstturnier auf der Anlage des RFV Taufkirchen/Vils.
Trotz Corona hatte sich die Vorstandschaft dazu durchgerungen nochmal ein Turnier zu veranstalten. Unsere Juni-Events waren ja in der Dressur und im Springen bis zur schweren Klasse ausgeschrieben. Im September aber war  unser Ziel den Jugendlichen, Amateuren und Nachwuchssportlern ein Plattform zu bieten, um ihr Können zu zeigen.  Sie sollten auch in diesem schwierigen Jahr die Möglichkeit bekommen unter Top-Bedingungen auf einem großen Platz an einem Turnier teilzunehmen. Die Resonanz auf das WBO Turnier war echt groß. 100 %  Startbereitschaft und 13 Kindern in der Ponyführzügelklasse! zeigten, dass der Breitensport oft zu kurz kommt und es zu wenige Turniere für Kinder und Späteinsteiger gibt. Prüfungen der Schweren Klasse sind natürlich prestigehaltig, aber genauso wichtig ist es, den Breitensport und die Amateure und Kinder zu fördern. Denn die sind es, die in den nächsten Jahren auch dazu beitragen werden, dass der bayrische Turniersport nicht ausstirbt. Meiner Meinung nach, haben vor allem Vereine in den Grenzgebieten zu Österreich echt eine Aufgabe vor sich. Die Turniere im benachbarten Ausland sind top organisiert mit Bedingungen wie man es sich nur erträumen lassen kann – man kann gefühlt von März bis Oktober immer Turnier reiten ohne bürokratischen Aufwand. Ich denke, in Bayern sollte man die nächsten Jahre auch einiges umstrukturieren und vereinfachen, denn sonst sterben ländliche Turniere mangels Teilnehmer schlicht- und einfach aus. Obwohl unser Turnier auch am LPO Sonntag gut besucht war, haben selbst wir die Konkurrenz an diesem Wochenende gespürt. Was mir auch noch Sorgen macht ist, dass immer alle nach Turnieren schreien und jeder los will, aber selbst für einen so großen Reitverein wie uns, wird es immer schwieriger Helfer zu finden. Klar hat alles reibungslos geklappt, aber gefühlt sind es nur eine Hand voll Leute auf die man sich WIRKLICH verlassen kann.  Ich veranstalte wirklich gerne Turniere aber alleine als Turnierleitung kann man es auch nicht umsetzen. Also liebe Reiter: wenn ihr auf Turniere wollt, dann denkt auch daran eure Heimatvereine bei Veranstaltungen zu unterstützen, denn wenn man anfangen muss Personal zu bezahlen, wird es eigentlich unmöglich ein Turnier zu veranstalten 😉 Ehrenamt ist nicht nicht bezahlt, es ist Arbeit die unbezahlbar ist. In diesem Sinne bis zum nächsten Jahr, das hoffentlich weniger aufregend wird.?

20. 08.2020

Gelungene Premiere der „Worker“ beim RuFV Taufkirchen/Vils e.V.

Von |2020-10-21T00:22:59+02:0020. August 2020|

Über die Landesgrenzen bekannt sind seit Jahrzehnten die Turniere des ländlichen Reit-und Fahrverein Taufkirchen/Vils im Dressur und Springreiten – die großen Plätze mit den gepflegten Reitböden bieten stets optimale Bedingungen für Pferd und Reiter. Offen zeigte sich der Verein am Samstag gegenüber einer neuen Reitdisziplin und lud die „Worker“ zu einem eintägigen Kurs. (ua)

Grundsätzlich gibt es vier Disziplinen in der Working Equitation: die Dressur, den Stiltrail, den Speedtrail und die Rinderarbeit. Der Schnupperkurs fand in der Disziplin Stil-Trail statt. Organisiert hat diesen Kurs Birgit Gehard, die sich seit einiger Zeit mit dieser Reit- und Arbeitsweise beschäftigt und selbst erfolgreich am Kurs teil nahm. In Vierergruppen hatten die 16 Teilnehmer 15 Hindernisse zu bewältigen. Pferde aller Rassen, Warmblüter, Spanier Quaterhorses und ein Norweger waren auf dem Platz und stellten sich den kniffligen Aufgaben. Die Teilnehmer staunten nicht schlecht, aber „das hier ist nur angewandte Dressur“, so die Pferdewirtschaftsmeisterin Ramona Seifert vom Gut Haslach, die zusammen mit Cora Welsch den Kurs leitete und die Reiter/Pferdepaare professionell durch den Parcours führte. So galt es zum Beispiel im Slalom rückwärts oder im Galopp mit der Garoccha in der Hand einen Ring zu treffen.


Der Parcours bestand ausschließlich aus Aufgaben, die besonders das Vertrauen, die Rittigkeit und die Gelassenheit der Pferde förderte. Die Stimmung war ausgelassen, der Spaß stand stets im Vordergrund und alle lobten die tolle Veranstaltung. Wer Interesse an der  spanischen Arbeitsreitweise hat, kann sich gerne mit dem Verein in Verbindung setzen. Denn darüber waren sich alle einig, es soll nicht nur beim „Schnuppern“ bleiben.

23. 06.2020

Turniere Taufkirchen/Vils 2020

Von |2020-06-23T15:55:53+02:0023. Juni 2020|

von Kathy Hörmann:

“Ich denke, dass unsere Turniere eine Glanzleistung waren in Zeiten, in denen vieles nicht so einfach ist. Wir Taufkirchner haben gezeigt, zu was wir in der Lage sind und haben dafür ein unglaubliches Feedback von Reitern, Richtern, Helfern und Aktiven bekommen. Wir boten über zwei Wochenenden top Bedingungen und haben trotz der Krise einiges gelernt, das man auch in der Zukunft so weiterführen sollte.

Am Springturnier war das Abreiten noch nie so entspannt aufgrund strikt getrennter Vorbereitungsplätzen zum dressurmäßigem Aufwärmen und Abspringen. Ein separater Ausgang und somit ein Eingangsstraßenprinzip trugen dazu bei, dass es sehr geordnet ablief.

Am Dressurturnier hatten wir extrem hohe Nennungszahlen und mussten das erste Mal mit drei Vierecken parallel arbeiten und es funktionierte wunderbar. Kein Stress zwischen den Prüfungen und eine entspannte Atmosphäre. Wobei 10 Stunden S-Dressur und 12 Stunden M**- Dressur schon krass waren :-). Für die Zukunft sollte die FN drüber nachdenken, ob man das Prinzip der mündlichen Protokolle beim gemeinsamen Richten nicht weiterführen kann. Ein kurzes Gespräch mit den Richtern über den Ritt entschärft manche Wertnoten und ist wesentlich persönlicher, denn Papier ist geduldig und wird oftmals nicht mal abgeholt oder auch fehlinterpretiert. Außerdem spart man dadurch Personal und es dauert auch nicht länger als das Anfertigen von Protokollen.

                        

Wir können hier nur abschließend DANKE an ALLE sagen, die geholfen haben unsere Turniere zu dem zu machen was sie sind – nicht zu vergessen, die Helfer, welche auch immer wieder spontan für Sauberkeit auf den Abreiteplätzen oder auch am Hängerparkplatz gesorgt haben. Vielen Dank an alle Reiter und Aktiven die sich an unsere Vorschriften zum Ablauf gehalten haben. Wir waren schon etwas nervös, ob das alles so klappt, wie wir es geplant hatten.  Aber die Sorge war unbegründet.

Bis bald in Taufkirchen!

Eure Turnierleitung

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